Montag, 21. Oktober 2013

Bootshauskind



Heute kommt wie versprochen, dass erste kleine Porträt einer der Designerinnen, die bei Stoffe & Komplizen verkaufen. Viel Spaß beim kennenlernen von...

Lena von Bootshauskind

 


Bitte stell Dich kurz vor: 

Moin, ich bin 33 Jahre alt und stoffsüchtig. Nein im Ernst, ich bin ausgebildete Ingenieurin und arbeite an der Hochschule. Nähen ist meine große Leidenschaft und ein guter Ausgleich zur kopflastigen Arbeit im Hauptberuf. Ich kann einfach nicht genug davon kriegen. Es sind mehr Ideen in meinem Kopf, als Zeit sie umzusetzen.
 

Was war Dein erstes selbstgenähtes Teil?


Das war eine Tischdecke für einen Freund. Meine Nähmaschine war ganz neu und ich wollte sie unbedingt anschmeißen. Die Decke ist nicht besonders gerade geworden. Aber auf mein erstes Werk war ich stolz trotz der Schönheitsfehler. 


Wann war das?


Vor 4 Jahren.


Von diesem Zeitpunkt an bis heute hast Du einen Dawanda Shop aufgemacht, verkaufst in Geschäften in der Region und bist auf Design- und Koffermärkten unterwegs! Was macht Dir dabei am meisten Spaß und worauf könntest Du gut verzichten?


Ich finde Koffermärkte super wegen der kreativen Atmosphäre. Man hat dort direkten Kontakt zu den Kunden und bekommt schon mal ein nettes Kompliment. Über Dawanda erhalte ich auch gute Resonanz. Es kamen auch schon Bestellungen aus dem europäischen Ausland. Da ist man dann schon ein bisschen stolz. Der Shop wächst langsam aber beständig. Riesig freue ich mich auch, wenn mir Kunden Fotos von ihren Kindern mit Bootshauskind-Sachen schicken. 

Abgesehen vom Nähen gibt es noch viele Dinge, die mir als Shopbetreiberin Freude bereiten. Ich gehe sehr gern Stoffe einkaufen und sitze dann vor den Haufen von Stoffschätzchen und versuche die besten Stoffkombinationen zu finden. Texte für meinen Blog zu schreiben bringt mir auch Spaß.

Auf das Auftrennen von Nähten kann ich gern verzichten. Es ist echt blöd, wenn die Hände schneller als das Gehirn waren und man falsch zusammengenäht hat. Ich fluche dann immer laut, weil ich mich so ärgere. 


Wie kam es zu dem Namen Bootshauskind?


Meine Eltern hatte früher ein Bootshaus, in dem wir unsere Ferien und zahllose Wochenenden verbrachten. Wir Kinder haben viel am und im Wasser gespielt. Wir sind viel gesegelt, haben auf dem Steg mit der Senke Fische gefangen und stundenlang Sprünge ins Wasser geprobt. Abends haben wir lange draußen am Grill gesessen eingekuschelt in riesige Wollpullover meiner Eltern. Das sind meine schönsten Kindheitserinnerungen. Als ich nach einem Namen für meinen Shop für Kinderklamotten suchte, habe ich überlegt, was ich mit Kindheit verbinde. Da kam dann nur Bootshauskind in Frage.


Ohne DIY könntest Du nicht leben, weil…


das Leben dann ein ganzes Stück langweiliger wäre. DIY ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich lebe mich gern kreativ aus und freue mich Schönes und Einzigartiges zu erschaffen.


Wieso sind es gerade die Mützen mit dem „fummeligem“ Bündchen geworden, für die meisten ist es doch DER Horror, Jersey und dann auch noch ein so schmales Bündchen sauber annähen.


Tja, gute Frage… Ich hatte die Wendemützen erst für meine Tochter genäht und dann für Kinder von Freunden. Es kamen dann immer mehr Anfragen. Ich finde die Wendemützen einfach super, weil man mehr Möglichkeiten zum Kombinieren hat. Sie haben eine gute Passform am Kopf und halten auch die Ohren warm. Mittlerweile sind weitere Mützenmodelle dazu gekommen, aber die Wendemützen sind aus gutem Grund nach wie vor beliebt.

Was das Nähtechnische angeht, so denke ich, dass vieles Übungssache ist.
   

Dein Motto:


Immer schön locker und neugierig bleiben.



Liebe Lena, Danke, dass Du Deine tollen Mützen bei Stoffe & Komplizen verkaufst!  Sooo viele tolle Unikate wandern hier über den Tresen.






In Zukunft werdet ihr hier immer mal wieder etwas von den Menschen erfahren, die ihre tollen Sachen bei Stoffe & Komplizen verkaufen.
Liebe Grüße - Janneke 




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